Tagungsband zum 11. Nachsorgekongress

Im März 2017 fand der 11. interdisziplinäre Nachsorgekongress der Arbeitsgemeinschaft „Teilhabe, Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung“ und der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung in Berlin statt. Er stand überwiegend im Zeichen des Bundesteilhabegesetzes (BTHG). Das im Juni 2016 beschlossene Gesetz reformiert das Sozialgesetzbuch IX grundlegend, ist jedoch immer noch kein Leistungsgesetz.

Die sich abzeichnenden Veränderungen wurden sowohl in der Diskussionsrunde mit betroffenen Schädelhirnverletzten als auch in dem „politischen“ Podiumsgespräch kritisch beleuchtet. Die Workshops und Diskussionsforen beschäftigten sich unter reger Beteiligung der Kongressteilnehmer mit den möglichen Auswirkungen, Chancen und Möglichkeiten des BTHG für Menschen mit erworbener Hirnschädigung (MeH). In diesem Jahr engagierten sich insbesondere die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Wohnen für MeH, der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnen MeH sowie des Bundesweiten Netzwerks - Beratung für Menschen mit erworbener Hirnschädigung bei der Gestaltung der Workshops.

Die Zusammenfassungen der Foreninhalte und -ergebnisse sowie die Wiedergabe der Vorträge sind Gegenstand dieser Publikation.

Zielgruppe: in der Neurologischen Rehabilitation und in den Nachsorgeeinrichtungen Tätige, Betroffene, Vertreter der Kostenträger und der Gesundheitspolitik

A. Ebert, H. Lüngen, P. Reuther (Hrsg.)
Reihe Zentrales Nervensystem, Bd. 11
Hippocampus Verlag, Bad Honnef 2017
128 Seiten, zahlreiche Abbildungen, br.,
€ 19,80, ISBN 978-3-944551-27-2

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